Unbegründeten Schulabmeldungen den Riegel vorschieben!

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Mehr als 5.600 Kinder wurden österreichweit bis heute für das kommende Schuljahr vom Unterricht abgemeldet. Dies ist mit einer Anzeige bei der jeweilig zuständigen Bildungsdirektion recht einfach möglich. “Wir sehen diese Entwicklung sehr kritisch. Kinder und Jugendliche brauchen das soziale Umfeld im Klassenzimmer und den lehrplanmäßigen Unterricht durch Experten: Die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen”, zeigt sich die Bundesobfrau der Jungen ÖVP und Nationalratsabgeordnete Claudia Plakolm besorgt. “Es ist klar, dass wir hier dringenden Handlungsbedarf haben!”

Das Bildungsministerium plant bereits ein Maßnahmenpaket, das etwa verpflichtende Beratungsgespräche und eine Externistenprüfung auch nach dem ersten Semester beinhaltet. Die Junge ÖVP geht mit ihrer Forderung noch weiter: “In begründeten und gut geprüften Einzelfällen kann häuslicher Unterricht Sinn machen, aber nicht so wie jetzt willkürlich und generell. Diese Praxis müssen wir im Sinne des Kindeswohls abstellen”, so VP-Schulsprecher und Abg.z.NR Nico Marchetti.

“Es kann nicht sein, dass Eltern ihre Kinder dem sozialen Umfeld in den Schulen entziehen, nur weil sie beispielsweise nicht wollen, dass ihre Kinder regelmäßig in den Schulen getestet werden oder Masken aufsetzen müssen”, so die beiden Abgeordneten abschließend