JVP ad Ethikunterricht: Rahmenbedingungen sichern Qualität des Unterrichts

Claudia Plakolm - Schulentwicklung

Heute präsentierte Erklärung aller Religionsgemeinschaften garantiert ethische Grundbildung für alle Schülerinnen und Schüler in Österreich

Ab dem Schuljahr 2021/22 wird der Ethikunterricht in der Sekundarstufe II in ganz Österreich flächendeckend ausgerollt. „Damit wird die langjährige Forderung der Jungen ÖVP nach einem verpflichtenden Ethikunterricht für all jene, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben, endlich umgesetzt“, zeigt sich die Bundesobfrau der Jungen ÖVP und Abgeordnete zum Nationalrat Claudia Plakolm erfreut. „Als größte politische Jugendorganisation in Österreich ist es uns wichtig, dass sich jede Schülerin und jeder Schüler während der Schullaufbahn mit den allgemein gültigen Werten und grundsätzlichen ethischen Fragen unserer Zeit auseinandersetzt!“

„Wir sind aber auch ganz klar der Meinung, dass Religionsunterricht unter gesicherten Rahmenbedingungen in den Schulen stattfinden soll“, so Abg.z.NR und VP-Schülersprecher Nico Marchetti. „Wir wollen vermeiden, dass dieser gänzlich in den privaten Bereich verlagert und extremistischen Strömungen dadurch Raum gegeben wird“. Die heute von Bildungsminister Heinz Faßmann und Vertreterinnen und Vertreter aller Religionsgemeinschaften vorgestellte gemeinsame Erklärung garantiert, dass auch in den Lehrplänen des konfessionellen Religionsunterrichts ethische Grundfragen künftig noch besser abgebildet werden. „Für uns ist dieses Modell ganz klar das zielführendste“, so die beiden Abgeordneten abschließend.