Junge ÖVP ad Jugendbeschäftigung: Maßnahmen zeigen Wirkung

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Österreich europaweit im Spitzenfeld. JVP fordert Ausbau der
Maßnahmen der Taskforce Jugendbeschäftigung. Ferialpraktika
und „Schnuppertage“ müssen auch während der Krise möglich
sein.

„Keine Frage: Jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zu viel! Dass wir im europäischen Vergleich aber die drittbesten Zahlen bei der Jugendbeschäftigung vorzuweisen haben, gibt mir Hoffnung“, so die designierte Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Claudia Plakolm. Trotz der angespannten Situation am Arbeitsmarkt konnten in den letzten Monaten 106.000 arbeitslose Jugendliche wieder in Beschäftigung vermittelt werden. Das ist vor allem auch auf die Beschäftigungs- und Ausbildungsprogramme der Bundesregierung zurückzuführen, die von der Taskforce Jugendbeschäftigung koordiniert werden. „Die aktuellen Zahlen belegen, dass die ministeriumsübergreifende Taskforce ein voller Erfolg ist“, so Plakolm. „Wir dürfen uns aber nicht auf diesem Erfolg ausruhen, sondern müssen weiterhin alles dafür tun, die Jugendarbeitslosigkeit langfristig zu senken. Gelingen kann dies, indem man die staatlichen Unterstützungsangebote weiter ausbaut. Auch gilt der Appell den Unternehmen: Geben Sie jungen Menschen eine Chance am Arbeitsmarkt: sei es als Praktikant, Lehrling oder Berufseinsteiger nach der Matura oder Uni.“

„Neben der Arbeit der Taskforce ist unser Erfolgsmodell der Lehre ein weiterer Grund, warum wir im europäischen Vergleich so gut dastehen“, zeigt sich die VP-Lehrlingssprecherin Martina Kaufmann überzeugt. Trotz der Krise gibt es derzeit mehr Lehrstellen als Lehrstellensuchende, die regionalen Unterschiede sind jedoch groß. „Es ist daher unsere Aufgabe, Jugendliche bei der Wahl des Lehrberufs zu unterstützen und ihnen somit den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern!“ Ferialpraktika können einen wesentlichen Beitrag bei der Berufswahl leisten. „Wir bitten daher alle österreichischen Unternehmer, auch in Zeiten der Krise Jugendlichen die Möglichkeit eines (Ferial-) Praktikums zu bieten“, appellieren die Abgeordneten abschließend, „denn diese erste, so wichtige und prägende Berufserfahrung kann nach der Pandemie nicht so einfach nachgeholt werden!“

(Archivfoto)