Jugendvertrauensrat bleibt!

Zudem Senkung des aktiven Wahlalters bei Betriebsratswahlen auf 16 Jahre

Claudia Plakolm

„Ich freue mich sehr, dass es in enger Abstimmung mit dem Koalitionspartner und in guter Zusammenarbeit mit der FCG Jugend gelungen ist, die Institution des betrieblichen Jugendvertrauensrates beizubehalten“, so ÖVP-Jugendsprecherin Abg.z.NR Claudia Plakolm. „Zudem wird das Wahlalter für das aktive Wahlrecht bei den Betriebsratswahlen von 18 auf 16 Jahre gesenkt. Damit stärken wir die Mitbestimmung junger Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben. Es war längst an der Zeit, auch bei den Betriebsratswahlen der generellen Wahlaltersenkung auf 16 nachzukommen“.

 

Der Jugendvertrauensrat ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den im Betrieb beschäftigten Lehrlingen und der Betriebsleitung. Als ÖAAB-Obmann freut es mich besonders, dass man sich nun mit dem Koalitionspartner auf das Weiterbestehen verständigen konnte. Der Jugendvertrauensrat hat in Österreich seit Anfang der 1970er-Jahre Tradition und ist für die Lehrlinge in unserem Land seither zur bedeutenden Anlaufstelle geworden“, so ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger.

 

Ein Jugendvertrauensrat ist zu wählen, sofern in einem Betrieb mindestens fünf jugendliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt sind. Damit sind alle Beschäftigten gemeint, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben bzw. alle Lehrlinge, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der für jeweils zwei Jahre gewählte Jugendvertrauensrat nimmt an den Sitzungen des Betriebsrates mit beratender Stimme teil.

 

Mit dem Jugendvertrauensrat garantieren wir den Jugendlichen eine gesetzlich geregelte Vertretung und Ansprechperson ab ihrem ersten Tag im Betrieb. Bei dieser Gelegenheit ein herzlicher Dank auch allen jungen Betriebsratsmitgliedern, die sich mit viel Engagement für ihre jungen Arbeitskolleginnen und -kollegen einsetzen“, so Plakolm abschließend.