Kinder und Jugendliche vor Internetgefahren schützen

Im heutigen Ausschuss für Familie und Jugend liegt der Schwerpunkt auf Jugendthemen. „Besonders hervorheben möchte ich einen Antrag, der außerschulische Initiativen vorsieht, um Kinder und Jugendliche noch besser vor den Schattenseiten digitaler Medien zu schützen“, so Abg.z.NR Claudia Plakolm, Jugendsprecherin der Neuen Volkspartei, und führt weiter aus: „Die Internetnutzung ist den heute Geborenen in die Wiege gelegt. Schon im Volksschulalter hat die große Mehrheit uneingeschränkten Zugang. Sie wachsen ganz selbstverständlich damit auf – was aber nicht automatisch bedeutet, dass auch alle einen gesunden Umgang damit pflegen“. Nebst dem nicht zu unterschätzenden Suchtpotential lauern Gefahren wie Cyber-Mobbing, Belästigung, Gewaltverherrlichung oder Pornographie. Kinder und Jugendliche, genauso wie ihr erwachsenes Umfeld, brauchen Anleitungen und Strategien an die Hand, um diese Gefahren erkennen und ihnen vorbeugen zu können. Der von allen Parteien unterstützte Antrag sieht die Erarbeitung vorbeugender Schutzbestimmungen genauso wie die Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen im außerschulischen Kontext vor. „Der Schlüssel liegt meines Erachtens in der Stärkung der Medienkompetenz. Die Neuausrichtung der Österreichischen Jugendstrategie bildet genau das ab, indem ein viertes Handlungsfeld ‚Medien und Information‘ die bisherigen Schwerpunkte (Bildung und Beschäftigung, Beteiligung und Engagement, Lebensqualität und Miteinander) ergänzt“, erklärt Plakolm. Microsoft-Gründer Bill Gates sagte einst: „Das Internet ist wie eine Welle: entweder man lernt auf ihr zu schwimmen, oder man geht unter“. „In diesem Sinne wollen wir mehr SchwimmtrainerInnen ausbilden und mehr Schwimmkurse anbieten“, Plakolm abschließend.