ÖVP: Gleiche Chancen für den ländlichen Raum

Claudia Plakolm

Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leben im ländlichen Raum, viele davon pendeln täglich zur Arbeit in die Städte. Das Leben am Land darf aber nicht zum Nachteil werden, meint Nationalratsabgeordnete Claudia Plakolm: “Wer im ländlichen Raum lebt, muss die gleichen Chancen haben, wie in der Stadt. “ Aus diesem Grund hat die ÖVP letzte Woche einen 11-Punkte-Plan mit umfangreichen Maßnahmen präsentiert. Darin enthalten sind unter anderem Konzepte für eine verbesserte Kinderbetreuung, eine Stärkung der ehrenamtlichen Vereinstätigkeiten sowie Chancen durch Glasfaserausbau.

Ein besonderer Schwerpunkt ist der Bereich Verkehr. Neben dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs schlägt die Volkspartei auch eine „Ökologisierung“ der Pendlerpauschale vor. „Jemand, der täglich mit dem Zug oder einem elektrisch betriebenen Fahrzeug in die Arbeit pendelt, bekommt die gleiche Pendlerpauschale, wie jemand der mit einem SUV fährt – das ist ungerecht! Wir müssen ökologische Aspekte berücksichtigen und positive Anreize für klimafreundlichen Verkehr schaffen“, meint Plakolm. Um den Umstieg auf eine klimafreundliche Antriebsform zu erleichtern, setzt sich die ÖVP für den Ausbau des Elektro- und Wasserstoff-Tankstellennetzes ein.

Prägend für das Leben am Land sind natürlich die Vereine. Plakolm, die selbst in mehreren Vereinen in ihrer Heimatgemeinde Walding tätig ist, unterstreicht die Bedeutung des Ehrenamtes: „Die Vereine sind das Rückgrat im ländlichen Bereich. Unbezahlt und ehrenamtlich wird das gesellschaftliche Leben gestaltet von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Musikverein, Landjugend, Sportvereinen und vielen anderen Traditions- und Kulturvereinen. Es braucht daher ein Maßnahmenpaket für die Stärkung des Ehrenamtes.“ Beispiele hierfür sind finanzielle Vorteile für Vereine, bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Funktionäre und eine Dokumentation der ehrenamtlichen Tätigkeit für den zukünftigen Berufsweg.