Finanzbildung statt Gedichtinterpretation im Unterricht

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Oö. Landtag beschließt einstimmig JVP-Forderung nach modernen Lehrplänen

Die Verschuldung von jungen Menschen hat in den letzten Jahren in Österreich tendenziell zugenommen. Gründe dafür sind die erste eigene Wohnung, das erste Moped oder Auto und Freizeit-Ausgaben. „Die Schule muss aufs Leben vorbereiten. Viele schließen die Schule ab und haben keine Ahnung, wie eine Arbeitnehmerveranlagung funktioniert. Während auf der anderen Seiten Gedichtinterpretationen im Unterricht einen hohen Stellenwert haben, braucht es endlich auch Finanzbildung für Jugendliche. Dazu ist eine Modernisierung der Lehrpläne überfällig“, sagt JVP-Obfrau Abg.z.NR Claudia Plakolm. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner führt weiter fort: „Das Wissen um die wirtschaftlichen Zusammenhänge, aber auch wie man in Geldangelegenheiten im privaten Bereich Trittsicherheit erlangt, ist für ein selbstständiges Leben wichtig“.

 Der verantwortungsvolle Umgang mit Geld, wie funktionieren Banken, Versicherungen und unser Steuersystem: All das sind Dinge, mit denen ein Jugendlicher am Weg zur Eigenständigkeit und finanziellen Unabhängigkeit konfrontiert ist. Daher braucht es endlich auch diesen Fokus im Unterricht!“, freut sich JVP-Obfrau Claudia Plakolm über den einstimmigen Landtags-Beschluss zur verstärkten Vermittlung von wirtschaftlichen Zusammenhängen in der Ausbildungsphase.